Keine Lust aufs Schreiben – und warum das Okay ist!

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Hand aufs Herz. Jeder von uns kennt sie doch. Diese Momente in denen einem 100 andere Dinge einfallen, die wichtiger sind als am aktuellen Projekt zu Schreiben. Und dann gibt es wiederum die Momente, in denen wir wissen, dass alles bereits erledigt ist. Aber man kann sich einfach nicht zum Schreiben überwinden. Doch die wenigsten geben das gerne zu.

Aber warum eigentlich nicht? Was ist schlimm daran, als Autor auch Mal zu sagen: «Ich habe keine Lust, keinen Nerv, keine Motivation, keinen antrieb aufs Überarbeiten oder generell mich mit Buch-relevanten Autorenthemen auseinanderzusetzen.»

Ich möchte euch einen kleinen Einblick darin geben, wie es mir vor ein paar Wochen erging.

Da hatte ich einen wirklich guten Lauf und war super motiviert. An diesem Tag hatte ich fast 10’000 Wörter geschafft. Meine Geschichte entwickelt sich immer mehr in ein Genre, wo ich nie dachte, dass ich Mal etwas schreibe das, in diese Richtung geht. Ich hatte die perfekte Musik auf den Ohren. Mein Mann hat mich mit Kaffee und Nervennahrung versorgt und seit langem, waren meine Gedanken beim Schreiben schneller als meine Finger tippen konnten.

Doch schon einige Tage später war meine Motivation einfach verflogen, ohne jeglichen Grund. Jedes Wort, dass ich Tage Später versucht habe zu schreiben, klang Falsch. Dann gesellte sich auch noch mein innerer Kritiker dazu, setzte sich einfach auf meine Schulter hat ja Platz genug und flüsterte mir die ganze Zeit zu, dass nichts von all dem das ich schreibe, gut genug ist.

Ich habe mich selbst blockiert und fragte mich: Ist es Okay, dass ich keine Lust auf mein Projekt haben?

Die einzig richtige und ehrliche Antwort ist Ja. Es ist okay! Mal keine Kraft und Motivation auf sein eigenes Werk zu haben, weil es menschlich ist.

Wir sind Autoren. Unser Traum ist es Leser mit unseren Geschichten zu begeistern, zu berühren. Sie für einen kurzen Moment, in die von uns erschaffene Welt zu entführen. Jedoch dürfen wir eins nicht vergessen, wir sind auch nur Menschen und keinesfalls perfekt. Wir machen Fehler. Manchmal mehr als uns lieb ist, haben ab und zu auch Mal schlechte Laune und ja, es kommt auch vor das wir auf unsere Projekte, keine Lust haben.

Nach dem mir das bewusst wurde, habe ich mir eine kleine Pause vom Schreiben gegönnt. Ohne schlechtes Gewissen. In dieser Zeit habe ich gelesen, Serien geschaut und einfach nur Zeit mit meiner Familie verbracht. Sind nach Berlin gefahren und haben uns in dieser kurzen Zeit, in diese Stadt verliebt.

Ich möchte hinter meinen Geschichten stehen und euch das bestmögliche Buch geben.

Ich hoffe meine kleine Gedankenwelt zum Thema Schreiben, hat euch gefallen. Vielleicht konnte ich euch ein klein wenig motivieren, auch Mal eine Pause einzulegen. Denn manchmal braucht man einfach etwas Abstand. Und egal ob es nur Tag, eine Woche oder sogar Monate ist.

Es ist okay.

Mir tat die Pause gut und half mir dabei, neue Energie zu tanken.

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Hallo. Ich bin Jasmin Winter, Leserin, Schreiberin und Träumerin.

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